Atemarbeit

Was ist Kontemplative Atemtherapie?

Die Kontemplative Atemtherapie wirkt durch den Inneren Atem.

Der Innere Atem durchdringt alle Organe. Er belebt den Zellstoffwechsel und ist ausgleichend für das autonome Nervensystem und das endokrine Drüsensystem. Psyche und Soma verbinden sich nach den Gesetzen der Schwingung, des Rhythmus und der Polarität.

Die Grundhaltung ist eine kontemplative Aufmerksamkeit, die dem Atemfluß im Körper folgt und das Denken zur Ruhe bringt. Eine vertiefte Sammlung und Wahrnehmung setzt ein. Seelische Bilder und Eindrücke, die daraus auftauchen, werden ins Bewußtsein gebracht und vom Ich integriert.

Aus dem Zusammenspiel von Atem-und Leiberfahrung entsteht ein lebendiger Erfahrungsprozess. Er bildet die Grundlage für neues Vertrauen und neue Schritte im Umgang mit den eigenen körperlich-seelischen Bedingungen. Ich und Selbst lassen sich als natürliche Einheit im Leib erleben.

Traumarbeit, atemzentrierte Bewegung und Übungen aus der Psychosynthese – wie der Innere Beobachter oder die Arbeit mit dem Inneren Kind und den Elternbildern – ergänzen die Kontemplative Atemtherapie.

Durch ihre ausgleichende und stabilisierende Wirkung auf die Psyche und das vegetative Nervensystem eignet sich die Kontemplative Atemtherapie für alle psychosomatischen Störungen der Gesundheit, zur Reduktion und Prävention von Stress-Symptomatik (wie Burnout) und als Begleitung in Lebens-und Entwicklungskrisen.

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